Psychotherapie in Essen

 

Herzlich willkommen in der Praxis für Psychotherapie in der Nieberdingstraße 18 in Essen!

 

In unserer verhaltenstherapeutischen Praxis ist es unser Anliegen, mit Ihnen gemeinsam Lösungen für Ihre Probleme zu finden und Sie darin zu unterstützen, deren Ursachen besser zu verstehen.

In der Verhaltenstherapie, die als Verfahren von den Krankenkassen anerkannt ist, geht es darum, durch gezielte Änderung des Verhaltens gewünschte Erfolge zu erzielen und einer zufriedenstellenden Lebensführung näher zu kommen.

Was das im Einzelfall bedeutet und welche Herangehensweise für Sie persönlich die Beste ist, werden wir mit Ihnen ermitteln. Dabei stehen Sie als Person mit Ihrer spezifischen Lebensgeschichte und Ihren individuellen Bedürfnissen im Mittelpunkt. Gerne stehen wir Ihnen bei der Erreichung Ihrer Ziele zur Seite!

 

 

In unserer kassenzugelassenen Praxis sind Patientinnen und Patienten aller Versicherungsgruppen willkommen. Die Kostenübernahme erfolgt je nach Versicherungsstatus über die gesetzliche Krankenversicherung, private Krankenversicherung, Beihilfe oder als Selbstzahlerleistung.

 

Die psychotherapeutische Versorgung gesetzlich Versicherter erfolgt im Rahmen unseres vertragspsychotherapeutischen Versorgungsauftrags. Die hierfür verfügbaren Behandlungskapazitäten sind durch die Strukturen der gesetzlichen Krankenversicherung und die Vorgaben der Kassenärztlichen Vereinigung begrenzt. Dies kann dazu führen, dass die Nachfrage nach Therapieplätzen die verfügbaren Kapazitäten übersteigt.

 

Zudem bieten wir psychotherapeutische Behandlungen für Privatversicherte, Beihilfeberechtigte und Selbstzahler*innen an. Diese Leistungen werden nicht über die gesetzliche Krankenversicherung abgerechnet. Gerne informieren wir Sie in einem persönlichen Gespräch über die jeweiligen Rahmenbedingungen und Möglichkeiten der Kostenübernahme.

 

Eine Behandlung auf Selbstzahlerbasis erfolgt auf Grundlage einer privaten Honorarvereinbarung. Die Abrechnung erfolgt direkt zwischen Praxis und Patient, sodass keine Übermittlung von Diagnosen oder Behandlungsdaten an Krankenversicherungen oder andere Kostenträger erforderlich ist.

 

Gerne informieren wir Sie persönlich über die Rahmenbedingungen, den Ablauf und die Kosten einer Behandlung auf Selbstzahlerbasis.

 

Das Behandlungsangebot richtet sich an Erwachsene und findet überwiegend in Einzeltherapie statt. Aufgrund der positiven Effekte einer Gruppenbehandlung und der Möglichkeit, Wartezeiten auf einen Einzeltherapieplatz zu überbrücken, bieten wir Ihnen auch gruppentherapeutische Sitzungen an. Weitere Informationen und die Möglichkeit eine Anfrage zu stellen finden Sie unter dem Menüpunkt Gruppentherapie.

 

Um den Verdacht auf eine ADHS abzusichern, können Sie uns gerne eine Anfrage für ADHS Diagnostik senden.

 

Eine Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS) zeigt sich häufig nicht nur im Kindesalter, sondern besteht bis in das Erwachsenenalter fort. Eine ADHS im Erwachsenenalter kann sich z.B. durch Konzentrationsschwierigkeiten, innere Unruhe, Organisationsprobleme oder Schwierigkeiten im beruflichen und privaten Alltag äußern.

 

Im Rahmen einer sorgfältigen Diagnostik prüfen wir gemeinsam mit Ihnen, ob eine ADHS vorliegt und welche individuellen Faktoren berücksichtigt werden sollten. Die Diagnostik erfolgt anhand wissenschaftlich fundierter Verfahren und umfasst ausführliche Gespräche sowie standardisierte Testverfahren.

 

 Weitere Informationen zum Ablauf und zur Terminvereinbarung finden Sie auf unserer Seite zur ADHS-Diagnostik.

 

Informationen zu den Kosten einer psychotherapeutischen Behandlung finden Sie auf unserer Übersichtsseite zur Kostenübernahme. Aufgrund unserer Kassenzulassung können wir sowohl mit gesetzlichen als auch mit privaten Krankenkassen abrechnen. Zudem besteht die Möglichkeit, psychotherapeutische Leistungen als Selbstzahler in Anspruch zu nehmen.

 

Wir laden Sie herzlich ein, sich auf den folgenden Seiten ein näheres Bild zu machen!

 

Für Therapieanfragen sind wir telefonisch und über das Kontaktformular für Sie erreichbar.

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Was ist Psychotherapie?

In der Psychotherapie geht es um die Behandlung seelischer Erkrankungen, die sich auf das Fühlen, Denken und Handeln einer Person auswirken und zu Einschränkungen im alltäglichen Leben führen können. Psychische Leiden können sich dabei in unterschiedlichen Symptomen, wie Energielosigkeit, Erschöpfungsgefühlen, Traurigkeit, Gleichgültigkeit oder auch Gereiztheit äußern und von Person zu Person variieren. Daher ist es in der Psychotherapie wichtig, sich zunächst ein klares Bild der individuellen Symptomatik zu machen und diese genau zu verstehen. Eine Gemeinsamkeit psychischer Beschwerden liegt dabei häufig darin, dass Betroffene ihren Zustand als belastend erleben und sich eine Veränderung wünschen. Wenn es jedoch nicht gelingt, aus eigener Kraft bestehende Probleme zu bewältigen, kann die Behandlung durch einen Psychotherapeuten/eine Psychotherapeutin eine geeignete Unterstützung bieten. Die Hilfe, die sie bei einem Therapeuten erhalten, soll Sie darin stärken Ihre eigenen Fähigkeiten und Ressourcen dazu zu nutzen, mit sich selbst und Ihrem Leben wieder zufrieden zu sein.

Vor Beginn einer Psychotherapie

Bei der Suche nach einem Psychotherapeuten/einer Psychotherapeutin können unterschiedliche Berufsbezeichnungen zu Missverständnissen führen. Häufig begegnet Klienten eine Fülle von Angeboten und Therapien, die zum Teil nur schwer einzuordnen und voneinander abzugrenzen sind. Hier finden Sie eine Hilfe zur Unterscheidung relevanter Begriffe:

 

Psychologe:

Ein Psychologe/eine Psychologin hat ein Hochschulstudium der Psychologie absolviert, welches Voraussetzung zur Weiterbildung zum psychologischen Psychotherapeuten ist. Neben der Weiterbildung zum psychologischen Psychotherapeuten, können Psychologen nach ihrem Studium in unterschiedlichen Berufsfeldern tätig sein, z.B. in der Wissenschaft, der Beratung wirtschaftlicher Unternehmen, der Verkehrspsychologie usw.

 

Psychologischer Psychotherapeut:

Die Berufsbezeichnung "psychologischer Psychotherapeut" ist eine rechtlich geschützte Bezeichnung und bezieht sich ausschließlich auf Psychologen, die nach ihrem Studium eine mindestens dreijährige Zusatzausbildung im Bereich Psychotherapie absolviert haben. Die jeweilige Zusatzausbildung kann einen unterschiedlichen inhaltlichen Schwerpunkt haben, so z.B. den Schwerpunkt Verhaltenstherapie, Tiefenpsychologie oder Psychoanalyse. Diese drei Verfahren sind von den Krankenkassen anerkannt und werden daher als "Richtlinienverfahren" bezeichnet. 

 

Psychiater:

Ein Psychiater hat ein Hochschulstudium der Medizin abgeschlossen und darauf aufbauend eine Zusatzausbildung im Bereich Psychiatrie absolviert. Nach dieser Ausbildung ist der Titel "Facharzt für Psychiatrie" gängig. Ein Psychiater behandelt einerseits die medizinischen Aspekte psychischer Erkrankungen, indem z.B. Medikamente (sog. Psychopharmaka) verschrieben werden, zusätzlich können Psychiater auch als ärztliche Psychotherapeuten tätig sein. Dazu ist ebenfalls eine spezielle Weiterbildung im Fach Psychotherapie erforderlich.